Obst- und Gartenbauverein Gerbrunn e.V.

Blog-Beitrag

Vereinsfahrt des OGV in das Länderdreieck Deutschland - Schweiz - Frankreich

vom 5. - 9. Mai 2019


Hohenzollernschloss Sigmaringen

Pünktlich um 6:00 Uhr starteten wir bei kühlen Temperaturen, aber schönem Wetter zu unserem ersten Ziel nach Sigmaringen zur Schlossbesichtigung.

Am 4. und 5. Mai wurden keine Führungen im Schloß durchgeführt, aber man konnte sich frei im Schloß bewegen. Jeder Raum im Schloß war an diesem Termin mit einem anderen historischen Thema belegt. In den Zimmern traten historische Persönlichkeiten auf und erzählten etwas zu den Räumen und der Geschichte der Hohenzollern. Ein Teil unserer Reisegruppe wurde im großen Empfangssaal zum Tanzen einer Polonaise aufgefordert und hat natürlich begeistert mitgemacht.

Nach dieser interessanten Besichtigung durchfuhren wir die bizarre Landschaft des Donaudurchbruchs (die Donau durchschneidet hier die Schwäbische Alb) und besichtigten das Benediktiner-Erzstift Beuron. Die Fahrt führte uns dann weiter Richtung Schwarzwald zum schneebedeckten Feldberg. Wir unterbrachen kurz die Fahrt, um vom Knopfmacherfelsen einen tollen Blick auf Beuron und den Donaudurchbruch zu werfen.

Der Aufenthalt auf dem höchsten Berg des Schwarzwaldes wurde jedem freigestellt. Man konnte die kleine Bergkirche, das Naturerlebnis-Museum oder den Feldberghof von innen besichtigen.

Die Fahrt vom Feldberg zum Vertragshotel in Auggen führte durch eine typische Landschaft des Schwarzwaldes.

Münster von Basel

Am zweiten Tag fuhren wir zur nahen Schweiz nach Basel. Im Rahmen einer Stadtführung lernten wir die Altstadt, die sich über zwei Hügel, den Spalenberg und den Münsterhügel erstreckt, kennen. Beeindruckend ist das authentische, mittelalterliche Erscheinungsbild der bis zum heutigen Tag nahezu unzerstört gebliebenen Altstadt. Das Münster und prächtige Zunft- und Herrenhäuser geben Zeugnis vom kirchlichen und weltlichen Reichtum Basels.

Am dritten Tag fuhren wir nach Schaffhausen zum Rheinfall und zur Rheinfallbeckenrundfahrt mit dem Schiff. Die Schifffahrt führte uns rheinabwärts zum Kloster Rheinau, das auf einer Insel liegt. Hier Aufenthalt, Besichtigung und Mittagspause. Nach dem Mittagessen fuhren wir zurück durch den sieben Kilometer langen rheinischen Amazonas zum Schlössle Wörth. Zum Abschluß des Tages besichtigen wir noch die Kurstadt Badenweiler mit seinem herrlichen Kurpark.

Rheinfall bei Schaffenhausen

Kloster Rheinau

Kapelle Notre Dame

Am vierten Tag fuhren wir nach Mulhouse ins Elsass. Nach einer umfangreichen Stadtführung fuhren wir bei immer schlechter werdenden Wetter zur Kapelle von Notre Dame du Haut Ronchamp und hatten Gelegenheit zum Besuch der Wallfahrtskirche. Anschließend fuhren wir nach Belfort. Die Stadt ist geprägt durch ihren Widerstand gegen die Preußen und durch die deutsche Annektion ab 1870. Aus dieser Vergangenheit als strategisch wichtige Verteidigungsstadt hat Belfort eine als uneinnehmbar geltende Zitadelle und ihre Befestigungsmauern bewahrt. Die Stadt Belfort hat ein besonderes Flair, das zum Verweilen einlädt.

Am letzten Tag fuhren wir auf der Schwarzwaldhochstraße zum Mummelsee. Hier Aufenthalt und Gelegenheit zur Seeumrundung. Bei schlechter Witterung fuhren wir nach Baden-Baden, die „kleine Weltstadt“. Weil das Wetter sehr schlecht war, fuhren wir mit der Citybahn durch die Kurstadt. Von der Stadt konnten wir leider nicht viel sehen, weil die Scheiben des Bähnchens innen und außen naß oder beschlagen waren. Wegen des schlechten Wetters fuhren wir dann Richtung Heimat. In Dittigheim kehrten wir in den Landgasthof „Grüner Baum“ zum Abschlußessen ein. Eine schöne und interessante Fahrt ging zu Ende.

Einen besonderen Dank möchten wir unserem Mitreisenden Hr. Prof. Hans-Peter Schäfer für seine umfangreichen Informationen über die Geologie des Reisegebietes aussprechen. Einen besonderen Dank möchten wir unserem Mitreisenden Hr. Prof. Hans-Peter Schäfer für seine umfangreichen Informationen über die Geologie des Reisegebietes aussprechen.

 

Kurt Hofbauer und Hermann Wittstadt

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