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Obst- und Gartenbauverein Gerbrunn e.V.

Blog-Beitrag

Indianerbanane – mehr als ein Exot

Die Indianderbanane (lat. Asimina triloba) wird in Amerika als Pawpaw (gesprochen „Paupau“) bezeichnet und ist im östlichen bis mittleren Nordamerika beheimatet.


Die Pawpaw wird als eintriebiger Kleinbaum kultiviert, so dass er ohne Eingriffe 5 bis 10 m erreichen kann. Für die Nutzung im Garten kommt z.B. eine Spindelerziehung mit niedrigeren Bäumhöhen (3 bis 4 m) in Frage.

Gründe, eine Pawpaw im eigenen Garten zu pflanzen, sind der schwache und langsame Wuchs, so dass der frostharte und auch bezüglich Krankheiten robuste Laubbaum klein bleibt bzw. klein gehalten werden kann. Der Zierwert äußert sich in glöckchenförmigen purpur-violettfarbenen Blüten ab Mai und der Herbstfärbung mit gelbem Laub. Und nicht zuletzt die essbaren Früchte, die Ende September bis Anfang/Mitte Oktober reifen. Der Geschmack ist süß, das Aroma eine Mischung aus Banane/Mango/Melone mit einem leichten Vanilleton. Laut amerikanischen Angaben besitzen sie einen hohen Nährwert mit antikanzerogenen Eigenschaften. Die Indianerbanane ist in Europa jedoch auf Fremdbefruchtung angewiesen. Daher sollten immer zwei Sorten angepflanzt werden. (Quelle: Bayerische Anstalt für Weinbau und Gartenbau)


Der Obst- und Gartenbauverein hat Indianerbananen erworben, die kostenlos an interessierte Hobbygärtner abgegeben werden (nur solange der Vorrat reicht). Um die Befruchtung sicher zu stellen, werden immer zwei verschiedene Sorten abgegeben.

Wer Interesse hat, kann sich bei Alfred Engert (Tel. 0931/85497) oder per E-Mail: OGV-Gerbrunn@gmx.de melden.

alle Fotos: David G. Smith@www.delawarewildflowers.org


Nachtrag: Herr Blessing, der 1. Vorstand des OGV Leutenbach e.V. teilt uns per Mail folgendes mit: "Speziell zur Indianerbanane habe ich folgenden Hinweis: die Sorte Sunflower (steht auch bei uns im Lehrgarten) ist definitiv selbstfertil, braucht keinen Bestäuber. Dies ist zu 100 % gesichert, denn als diese noch als einzige ihrer Art dort war bekam sie Früchte." Viele weitere Informationen - nicht nur zum Thema Indianerbaum - finden sich unter http://www.lehrgarten-ogv-leutenbach.de



















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